AIDS-Pravention und Sexualverhalten: Die Theorie des by Jost Reinecke

By Jost Reinecke

PD Dr. Jost Reinecke ist Oberassistent am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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1. 1 Problembeschreibung Bei der Politikvermittlung sind die Massenmedien die wichtigsten Instrumente. Politische Informationen werden über die Nachrichtenkanäle verbreitet und daher fungieren die Massenmedien als Bindeglied zwischen den politischen Akteuren und den Wählern. Die Wähler können über politische Vorgänge häufig nicht auf­ grund persönlicher Erfahrungen urteilen, sondern sie haben etwas darüber in den Massenmedien gelesen, gehört oder gesehen.

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Beispielsweise van den Putte 1993: 23) weisen nach, daß die ausschließliche Prädiktion von Verhalten durch die Verhaltensintention dann zu akzeptablen Ergebnissen führt, wenn das Verhalten unter willentlicher Kontrolle (volitional control) des Handelnden steht. Die Theorie verliert ihre Prädiktionsfähigkeit, wenn Personen in vertrauten Reaktionsmustern (z. B. nach Gewohnheiten) handeln. Um die Einschränkung auf willentlich kontrollierbares Verhalten zu überwinden, konzeptualisierte Triandis (1977, 1980) drei zusätzliche Faktoren (Konstrukte), die neben Verhaltensintention beobachtbares Verhalten direkt erklären sollten: Gewohnheiten (habits), erleichternde Bedingungen (facilitating conditions) und physiologische Erregung (physiological arousal).

4, so kann das kollektive AIDS-präventive Sexualverhalten und die veränderten AIDS-Infektionsraten die Überzeugungen auf der individuellen Ebene verändern, was wiederum die motivationale und intentionale Haltung der handelnden Personen gegenüber Präventionsmaßnahmen ändert. Das zentrale Interesse in der dynamischen Perspektive ist die Frage, ob auf individueller und letztendlich auch kollektiver Ebene das Präventions- bzw. Sexualverhalten einem Gleichgewichtsprozeß unterliegt. 6 einige Antworten geben können.

B. Diätverhalten, berufliche Orientierung von Frauen, Familienplanung, Wahlverhalten, vgl. die Studien in Ajzen/Fishbein 1980) überprüft und bestätigt worden. Fishbein/ Ajzen (1996) können in einer bibliographischen Zusammenstellung über 600 Artikel mit über 200 direkten Überprüfungen der TORA auflisten. 3 Die bis heute durchgeführten Metaanalysen berichten über durchschnittliche Varianzaufklärungen zwischen 44% und 46% in der Verhaltensintention und 38% im Verhalten (Sheppard et al. 1988; van den Putte 1993).

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