Alltägliche Lebensführung: Arrangements zwischen by Werner Kudera (auth.)

By Werner Kudera (auth.)

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Kanzlerkandidaten in den Medien: Eine Analyse des Wahljahres 1990

1. 1 Problembeschreibung Bei der Politikvermittlung sind die Massenmedien die wichtigsten Instrumente. Politische Informationen werden über die Nachrichtenkanäle verbreitet und daher fungieren die Massenmedien als Bindeglied zwischen den politischen Akteuren und den Wählern. Die Wähler können über politische Vorgänge häufig nicht auf­ grund persönlicher Erfahrungen urteilen, sondern sie haben etwas darüber in den Massenmedien gelesen, gehört oder gesehen.

Die Zufriedenheit von Versicherungsvertretern als unternehmerische Zielgröße: Stellenwert, Erfassungskonzept und empirische Befunde

Versicherungsvertreter sind im Privatkundengeschäft nach wie vor der vorherrschende Vertriebsweg in der Versicherungswirtschaft. In Wissenschaft und Praxis bestehen kaum Zweifel, dass Versicherungsvertreter den langfristigen Unternehmenserfolg der Versicherungsunternehmen entscheidend mitbestimmen. Zunehmend stellt sich jedoch die Frage, welcher Zusammenhang zwischen dem langfristigen Unternehmenserfolg und der Arbeitszufriedenheit der Versicherungsvertreter besteht.

Über das Wesen der Hypnose

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Schließlich die der internen Integration von Handlungen und Deutungen sowie der Integration in die Gesellschaft durch das Medium des Alltagshandelns. Arrangements alltäglicher Lebensführung integrieren nämlich zum einen die auf verschiedene, gesellschaftlich ausdifferenzierte Handlungsbereiche verteilten Handlungen, sie integrieren zum anderen die Personen in ihrem Alltagshandeln in die Gesellschaft: durch die Übernahme von kulturellen Leitbildern alltäglicher Lebensführung, durch die Orientierung des Alltagshandeins an gesellschaftlich institutionalisierten Normen und Regulierungen, durch die interaktive Verzahnung des Handeins mit dem anderer Personen und mit Institutionen und schließlich durch die Berechenbarkeit des Handelns, die aus dessen Verankerung in der zwar individuell konstruierten, aber dennoch sozial typisierten Ordnung des jeweiligen Arrangements alltäglicher Lebensführung resultiert.

Wie aber kann eine derartige, sich aneinander abarbeitende Elaborierung sichergestellt werden? Dieses Frage ist für jede qualitativ orientierte empirische Sozialforschung elementar. Sie kann und muß durch eine Form der Generierung des empirischen Materials beantwortet werdep, die jenseits der antizipierten Vorstellungen der Forscher die Selbstrepräsentation der Befragten gewährleistet - sowie durch eine Auswertung, die sich in empirisch-rekonstruktiver Absicht einer hermeneutischen Analytik einerseits, einer diskusiven Consensusbildung der beteiligten Forscher andererseits bedient.

Eine etablierte Lebensführung steht damit, obwohl eine Hervorbringung der Person, dieser nicht mehr frei zur Verfügung, gehört ihr sozusagen nicht mehr ganz und bekommt ihr gegenüber sogar eine Art "Eigenleben" - ein Eigenleben, von dem die Person selbst wieder mehr oder weniger abhängig wird. Das System Lebensführung erhält auf diese Weise "hinter dem Rücken" (Marx) der Person eine von ihr nicht gewollte und in der Regel auch nicht (oder nur teilweise) verstandene Stabilität und Dynamik eigener "Logik".

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